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Die Praxis

Coaching

Beitrag von Fernanda Holzapfel

Coaching ist eine lösungsorientierte Form der Beratung mit dem Ziel, Lern- und Entwicklungsprozesse zu fördern. Im Vordergrund steht dabei das persönliche Potential des Klienten, das es zu aktivieren und im Sinne eines positiven Leistungsprozesses zu stabilisieren gilt.

Der Coach als Lernpartner ist ein kollegialer Begleiter für die aktive Persönlichkeitsentwicklung von Menschen in besonderen Lebenssituationen. Bei der Bewältigung von neuen Herausforderungen, Problemen oder Konflikten eröffnet ein erfolgreiches Coaching neue, gangbare Perspektiven.

Vor allem in den oberen Managements mittlerer und großer Unternehmen hat sich gezeigt, dass angehende Führungskräfte reibungsloser in ihre Aufgabe als Vorgesetzte hineinwachsen, wenn sie sich in den ersten Monaten ihrer neuen Funktion von einem versierten Coach für ihre neue Aufgabe fit machen lassen. Dabei präsentiert der Coach keine Lösungen, sondern unterstützt seine Klienten darin, eigene Lösungen zu finden. Diese Lösungen sind umso erfolgreicher, je mehr sie dem Naturell ihres Urhebers entsprechen. Das Ziel des Coachs ist daher nicht das Training künstlicher Verhaltensmuster, sondern die bewusste Haltung und Artikulation einer authentischen Menschenführung.

Die Aufgabe eines Coachs besteht vor allem in aktivem Zuhören und in der Fähigkeit, aus seiner Perspektive Deutungsanstöße und Impulse zu geben, die sein Klient annehmen kann, wenn er sie akzeptiert. In jedem Fall gelangt der Klient dadurch in einen Prozess der Selbstreflexion, anhand derer er seine Wahrnehmung und sein Handeln überdenken und neu ausrichten kann.

Wichtig ist, dass in der gemeinsamen Analyse der Situation des Klienten der Kern seines Anliegens deutlich wird und ein einvernehmliches Ziel für ein Coaching benannt werden kann. Dieses Ziel wird zum Thema der Zusammenarbeit von Coach und Klient.

In der folgenden Sammlung von Handlungsoptionen wägt der Klient ab, welche davon für ihn in Frage kommen und welche nicht. Der Coach unterstützt ihn dabei, indem er ihn ermutigt, seine eigenen Ressourcen und Kompetenzen wahrzunehmen und sie bei seinem Vorhaben sinnvoll einzusetzen.

Der Coach begleitet die Umsetzung der gefundenen Lösungsansätze in die reale Lebenssituation des Klienten und unterstützt ihn mit Feedback, zum Beispiel mit einer Spiegelung seines gewonnen Eindrucks. Der Klient hat so die Möglichkeit, seinen Fortschritt aus einer anderen Perspektive zu erleben und bei Bedarf zu korrigieren. Im Rahmen einer Prozessreflexion macht der Coach den Verlauf und die erreichten Entwicklungsschritte des Klienten transparent.

Der Unterschied zwischen Coaching und klassischer Beratung ist, dass die Vereinbarung für ein Coaching stets freiwillig zustande kommt. Der Klient hat ein Ziel, das er persönlich erreichen will, aber nicht unbedingt muss. Er ist nicht gezwungen, einen externen Berater in Anspruch zu nehmen, um etwa auf einem Fachgebiet, auf dem er nicht die nötigen Kenntnisse hat, einen wirtschaftlichen oder sonstigen Schaden zu vermeiden. Viel mehr möchte er sich persönlich weiterentwickeln und seine Leistungsfähigkeit nachhaltig steigern. Der Coach unterstützt ihn dabei mit konstruktiven Methoden aus dem Erfahrungsfeld der Psychologie, die es ihm ermöglichen, eingefahrene Denk- und Verhaltensmuster zu verlassen.

Coaching kommt in allen möglichen Lebensbereichen zum Einsatz. Immer wenn es gilt, in bedeutsamen Entwicklungsprozessen den richtigen Weg zu finden, ihn auf Dauer beizubehalten oder störende Einflüsse abzuwehren, kann ein Coaching zu einer selbstbewussten neuen Ausrichtung der Persönlichkeit führen.

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